Bauen

Starkregen und heftige Stürme

Wie können sich Haus- und Wohnungsbesitzer vorsorglich schützen?

Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert Foto: Adobe Stock / Jessica Akino84 / BHW Bausparkasse

Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert Foto: Adobe Stock / Jessica Akino84 / BHW Bausparkasse

Die Außen hülle und vor allem das Dach eines Gebäudes sind Stürmen am stärksten ausgesetzt. Gefährlich wird es, wenn der Wind mit einer Geschwindigkeit von 75 Kilometern pro Stunde und mehr durch Wohn gebiete zieht, wenn Äste oder ganze Bäume brechen und lose Dachziegel abgehoben werden.Extrem wetter lagen setzen besonders Altbauten zu und stellen deren Besitzer vor neue Herausforderungen. Immer dringlicher sind Vorsorgemaßnahmen zum Schutz der Immobilie. Denn wenn der Deutsche Wetter dienst eine Unwetterwarnung ausspricht, sollten die entscheidenden Schutz maß nahmen für das Haus bereits getroffen sein.Maßnahmen in EigenregieEigentümer sind gut beraten, ihr Dach von einem zertifizierten Handwerks betrieb checken zu lassen. Durch Stark regen verursachte Schäden am Dach kommen sie teuer zu stehen, lockere Ziegel könnten Passanten gefährden. Sicherheitshalber sollten Hausbesitzer auch ihre Keller einer Prüfung unterziehen. Nicht selten lagern dort alte Farben und giftige Stoffe, die in Folge von Hochwasser das Grundwasser verunreinigen könnten.Gut versichert?Nur 46 Prozent der Gebäude in Deutschland sind gegen Elementarschäden versichert, so der Versicherungsverband GDV. Für die richtige Vorsorge ist es ratsam, qualifizierte Beratung einzuholen. In vielen Städten gibt es zertifizierte Starkregenberater, etwa vom gemeinnützigen Institut für Unter irdische Infrastruktur IKT. Und auch Kommunen beraten Hausbesitzer kostenlos zu wirksamer Vorsorge.Quelle: BHW Bausparkasse