Leben

Den Darm im Visier – gewachsene und weiterwachsende Strukturen

Darmkrebs gilt immer noch als die häufigste Krebserkrankung bei Männern und – nach dem Brustkrebs – als zweithäufigste Krebserkrankung bei Frauen. Jährlich erkranken 70.000 Menschen in Deutschland neu an Darmkrebs.

Chefarzt Dr. Markus Tietze versorgt seine Darmkrebspatienten in der Klinik Mindelheim Foto: Katrin Rohde

Chefarzt Dr. Markus Tietze versorgt seine Darmkrebspatienten in der Klinik Mindelheim Foto: Katrin Rohde

Was kann man tun um Darmkrebs vorzubeugen? Die Antwort ist eindeutig: Gehen Sie zur Krebsvorsorge, der sogenannten Darmspiegelung – denn diese Vorsorgeuntersuchung ist die effektivste Krebsvorsorge überhaupt. Was kann man tun, wenn man an Darmkrebs erkrankt ist? Auch diese Antwort ist eindeutig: Suchen Sie sich kompetente und spezialisierte ärztliche Hilfe! Ein Angebot für diese Hilfe finden Sie in den spezialisierten Kliniken des Klinikverbunds Allgäu.

Das Klinikum in Kempten, unter der Leitung von Herrn Chefarzt Prof. Dr. Peter Büchler und dem Zentrumsleiter Herrn Oberarzt Dr. Christian Hart, bietet Ihnen eines der größten zertifizierten Darmkrebszentren Deutschlands. Mehr als 150 Operationen am Dick- und Enddarm werden pro Jahr im Darmkrebszentrum in Kempten durchgeführt. Damit liegt das Darmkrebszentrum Kempten deutschlandweit innerhalb der oberen 10 % und kann zu Recht von einer hohen Expertise und Erfahrung auf dem Gebiet der Darmchirurgie sprechen. Eine besondere Expertise bietet das Darmkrebszentrum in Kempten durch die robotergestützte Operationstechnik DaVinci. Aktuell ist es bei ca. einem Viertel der Darmkrebspatienten möglich die Operation mit Hilfe des Da-ViniciSystems durchzuführen, wodurch sich die Präzision der Operation erhöht und die Patienten sich nach der Operation rascher erholen.

Ein, nach der Deutschen Krebsgesellschaft (DKG) zertifiziertes Darmkrebszentrum muss festgelegte Strukturen, anhand eines umfangreichen Anforderungskataloges, vorhalten und jedes Jahr in einer externen Prüfung neu nachweisen. Das ist aufwendig und erfordert viele unterschiedliche Fachdisziplinen, die Hand in Hand arbeiten. Das Herzstück dieser interdisziplinären Zusammenarbeit ist die sogenannte Tumorkonferenz. In dieser wird wöchentlich jeder einzelne Darmkrebspatient durch Spezialisten aus Chirurgie, Gastroenterologie, Onkologie, Strahlentherapie, Pathologie und Radiologie vorgestellt und besprochen. Gemeinsam wird das optimale Behandlungskonzept für jeden Patienten individuell festgelegt. Dies stellt einen großen Vorteil für die Patienten dar.

Ein weiterer Vorteil ist, dass die Diagnostik und Therapie nach den aktuellsten Erkenntnissen der Wissenschaft und Forschung, erfolgen. Darüber hinaus bietet ein Zentrum Zugang zu nationalen und internationalen Studien. Nicht zuletzt profitieren die Patienten von dem hohen Erfahrungsschatz der Therapeuten und Behandler. Denn jeder Operateur muss selber jährlich eine Mindestanzahl an Operationen nachweisen. So können die Patienten sicher sein, dass die Operateure Experten auf ihrem Gebiet sind um mit großer Erfahrung und Routine das für den Patienten bestmögliche Ergebnis zu erzielen.

Noch nicht zertifiziert aber mit den ähnlichen Strukturen ausgestattet und in Partnerschaft mit dem Darmkrebszentrum Kempten, bietet die spezialisierte chirurgische Abteilung der Klinik in Mindelheim, unter der Leitung von Herrn Chefarzt Dr. Markus Tietze, ebenfalls eine kompetente Anlaufstelle für Darmkrebspatienten. So finden die Patienten auch in Mindelheim eine interdisziplinäre Zusammenarbeit in der Tumorkonferenz, die mit den geforderten Spezialisten jeden Patienten individuell bespricht und eine optimale Behandlungstherapie festlegt.

Darüber hinaus finden die Patienten in der Mindelheimer Klinik, neben den geforderten Zentrumsstrukturen und einer engen Verzahnung mit den niedergelassenen Experten, eine persönliche und umfassende Betreuung durch die drei Hauptoperateure. Dies umfasst nicht nur eine ausführliche Beratung und leitliniengerechte Behandlung, sondern auch die gesamte Koordination der Therapie aus einer Hand. Das zertifizierte Darmkrebszentrum in Kempten sowie die etablierten Strukturen in Mindelheim bedeuten einen erheblichen Mehrwert für unsere Patienten. Neben einer qualitativ hochwertigen medizinischen Versorgung achten wir darauf, dass Sie sich stets gut aufgehoben, eng betreut und immer sicher bei uns fühlen.

Kontakt:

Allgemein-, Viszeral-, Thorax- und Kinderchirurgie
Klinikum Kempten
Chefarzt Prof. Dr. med.
Peter Büchler
Sekretariat Tel. 0831 530-3001

Allgemein,- Viszeral- und Gefäßchirurgie
Klinik Mindelheim
Chefarzt Dr. Markus Tietze
Sekretariat Tel. 08261 792 7684