Themenwelten der Allgäuer Zeitung

„Ich bin mütend!“ Eine viel genannte Antwort auf die Frage nach dem eigenen Befinden in der nun über ein Jahr andauernden Corona- Pandemie. Viele Menschen sind müde und gleichzeitig wütend, unzufrieden und überlastet. Und sie sind mürbe von Ängsten, Einschränkungen, Verlusten und Isolation. Doch was tut den Betroffenen gut, wenn der Körper über einen längeren Zeitraum eindeutige Signale sendet, dass etwas gravierend nicht mehr in Ordnung ist und alles aus den Fugen zu geraten droht?Eine spannende Frage inmitten von unbedingtem „Must-have“ und dem netten, aber entbehrlichen „nice to have“. In der ganztägigen Informationsflut der sozialen Medien, in denen mittlerweile jede Kleinigkeit des alltäglichen Lebens kommentiert, gepostet und geteilt wird, fällt es immer schwerer, den Fokus auf das Wesentliche zu konzentrieren. „Achtsamkeit“ - dieses Wort nimmt in der Klinik Lindenberg-Ried einen erheblichen Stellenwert ein. Nur, wie finde ich in der momentanen Pandemiezeit mehr Achtsamkeit für mich in meinem streng getakteten Tagesablauf mit ganz neuen und oft zusätzlichen Stressfaktoren wie Homeoffice und Home- Schooling? Lösungsansätze und interessante Strategien um eine Überanstrengung zu vermeiden, erfahren Sie in der Klinik Lindenberg- Ried.
2021-06-22
Den dringend benötigten und empfohlenen Aufenthalt in einer Rehabilitationsklinik ausfallen lassen? Viele Patienten, die nach einer Operation in ihrer Bewegung eingeschränkt sind oder durch chronische Krankheitsverläufe unter Bewegungsmangel und Schmerzen leiden, stellen sich derzeit die Frage, ob sie angesichts der Corona-Pandemie einen Antrag auf eine Anschlussrehabilitation (AHB) oder stationäre Rehabilitation stellen sollen. Entscheiden sie sich dagegen, führt ein zunehmender Bewegungsmangel im Alltag unweigerlich zu Einschränkungen der Lebensqualität und der persönlichen Leistungsfähigkeit im beruflichen und privaten Umfeld.Den Weg ebnen.„Vor meiner Reha habe ich mich gefragt, wie diese unter Corona- Bedingungen aussieht, ob alle Therapien stattfinden und ich mich frei bewegen kann. Und vor allem machte ich mir Sorgen, wie sicher die Reha ist und ob ich ausreichend vor einer Infektion geschützt bin.“ So oder so ähnlich bringen gerade viele Rehabilitanden ihre Sorgen im Vorfeld auf den Punkt. Doch im Nachhinein ziehen sie ein positives Fazit: „Am Ende meiner Reha war ich sehr glücklich mit meinem erreichten Ergebnis. Alle Maßnahmen und Therapien haben mir trotz gewisser Einschränkungen den erhofften Erfolg gebracht und mir gezeigt, wie ich trotz geschlossener Schwimmbäder, Sportvereine und Fitnessstudios aktiv sein und meine Beschwerden beheben kann.“
2021-06-22
Bernd Stöckler erhielt während der Corona-Pandemie ein neues Schultergelenk und absolvierte danach eine dreiwöchige Reha in der Rehabilitationsklinik Saulgau.Bernd Stöckler schaut zuversichtlich in die Zukunft. „Die Reha hat mir rundum gut getan“, sagt er und strahlt Optimismus und Zufriedenheit aus. Der 46-jährige Mischmeister arbeitet auf einer Betonanlage und hatte schon längere Zeit Probleme mit der linken Schulter. Stechende Schmerzen plagten ihn im Alltag. Auch nachts fand er kaum noch Ruhe. Konservative Therapien und Cortison- Behandlungen brachten nur kurzzeitige Erleichterung. „Bei mir wurde Arthrose im linken Schultergelenk festgestellt – Schäden, die in rund 30 Jahren körperlicher Belastung in meinem Beruf entstanden sind“, berichtet er. Die Ärzte rieten ihm zu einer Schultergelenkersatz- OP.
2021-06-22
Manchmal reichen Arztbesuche und Medikamente nicht aus, um wieder in den Alltag zurück zu finden. Bei chronischen Erkrankungen kann ein Aufenthalt in einer Rehaklinik helfen. Dabei steht das beeinträchtigte Kind im Mittelpunkt. Kommen Kinder und Jugendliche in die Fachkliniken Wangen, erwartet sie dort ein Programm, in das auch ihre Begleitpersonen eng eingebunden sind. „Niemand ist allein chronisch krank“, unterstreicht Nora Volmer-Berthele, Chefärztin der Rehabilitationsklinik für Kinder und Jugendliche. „Die chronische Erkrankung eines Kindes betrifft immer die ganze Familie, die nicht selten auch mit den psychischen Begleitsymptomen konfrontiert ist. Und sie muss mit der Unsicherheit von Freunden oder Bekannten umgehen, weil Kinder nicht so funktionieren wie ihre Altersgenossen.“ In den Fachkliniken Wangen werden Patienten mit ADHS, Störungen des Sozialverhaltens, Adipositas, Ängsten und Depressionen, Asthma, Allergien und Neurodermitis unterstützt, um den turbulenten Alltag zuhause dauerhaft bewältigen zu können. Dies ist in den aktuellen Zeiten wichtiger denn je.      
2021-06-22
Wangen – Die einen sehen den Sommer herbei, die anderen fürchten ihn – nicht nur wegen der Bienen oder Wespen, auf die der eine oder andere allergisch ist, sondern wegen der blühenden Gräser. Die Augen tränen, der Hals kratzt - die ganze Herrlichkeit der warmen Jahreszeit verbringen leidgeplagte Pollenallergiker am liebsten indoor... Denn die winzigen Blütenpollen von Süßgräsern oder Beifuß, aber auch vielen anderen Pflanzen lösen von Mai bis in den Herbst Heuschnupfen aus. Leider hält das Immunsystem mancher Menschen - 12 Millionen deutschlandweit - Blütenstaub irrtümlicherweise für eine Gefahr. Es reagiert heftig und bildet sogenannte Antikörper dagegen – die Allergiker als Heuschnupfen quälen. 11 Prozent der Kinder und Jugendlichen in Deutschland erhielten schon einmal in ihrem Leben eine ärztliche Heuschnupfendiagnose. Aktuell sind 16 Prozent der Kinder und Jugendlichen von Heuschnupfen, Asthma und/oder Neurodermitis betroffen. Dies entspricht mehr als 2,1 Millionen Heranwachsenden in Deutschland (KIGGS-Studie 2018) Die Folge: Sie fühlen sich schlapp, nicht leistungsfähig, können sich in der Schule schlecht konzentrieren, sind in ihrer Teilhabe am sozialen Leben beeinträchtigt oder werden im schlimmsten Fall verhaltensauffällig.     
2021-06-22
Isny-Bad Wurzach-Wangen – Die beliebte Vortragsreihe „Mittwochs bei den Waldburg-Zeil Kliniken – Treffpunkt Gesundheit“ ist in diesem und im nächsten Jahr digital erlebbar. Rund zwanzig Vorträge von Experten der Waldburg-Zeil Kliniken zu Themen wie Bewegung, Burnout, Knieprothesen, aber auch Ernährung bei Krebs, Schmerz und Schmerztherapie oder Husten bzw. Depressionen bei Kindern und Jugendlichen finden regelmäßig etwa alle zwei Wochen Mittwochabend online statt. Während und nach der Veranstaltung beantworten die Waldburg-Zeil Experten Fragen ihrer Zuschauer im Chat. Die Vorträge werden über die Plattform VIMEO ausgestrahlt, auf der man ohne Anmeldung kostenlos und unkompliziert teilnehmen kann. Auf den Homepages der Waldburg-Zeil Kliniken, in den sozialen Medien und in den Tages- sowie Wochenzeitungen werden die Zugangs-Daten veröffentlicht – übrigens auch ganz einfach zu scannen per QR-Code. Und wer den Vortrag verpasst hat, kann ihn später im Youtubekanal der Waldburg-Zeil Kliniken zum Wunschtermin anschauen.    
2021-06-22
Neutrauchburg. Nicole Dieing (19) und Johannes Nold (18) nutzen die Zeit nach der Schulausbildung für ein Freiwilliges Soziales Jahr (FSJ) in den Waldburg-Zeil Kliniken. Bei einem FSJ haben junge Erwachsene bis zum 27. Lebensjahr die Möglichkeit, in verschiedene Berufsfelder reinzuschnuppern, soziale Kompetenzen zu erwerben und Verantwortung zu übernehmen. In der Regel dauert ein FSJ zwölf Monate und die Einsatzbereiche liegen im sozial-karitativen oder gemeinnützigen Bereich. In welchem Bereich seid ihr tätig? Nicole: Ich unterstütze die Kollegen in der Haustechnik und bin für den Fahrdienst zuständig. Johannes: Und ich mache mein FSJ in der Pflege. Was sind eure täglichen Aufgaben? Johannes: Ich bin für das Zeitmanagement zuständig. Das bedeutet, ich habe die Verantwortung, dass die Patienten rechtzeitig zu ihren Therapieterminen oder dem Mittagessen kommen. In der Planung muss ich die Abläufe auf jeden Patienten individuell abstimmen: ist er besonders schwer erkankt? Ist er auf Krücken unterwegs oder muss ich den Rollstuhl schieben? Kann sich der Patienten Sachen nicht so gut merken? All das sind Faktoren, die ich für einen reibungslosen Ablauf beachten muss.Wenn ich noch Lücken im Tagesplan habe, unterstütze ich die Schwestern in ihren täglichen Arbeiten.       
2021-06-22
Die Leistungen des Orthopädischen Wirbelsäulenzentrums Bodensee unter der Leitung von Dr. Stephan Werle im Überblick: • Minimalinvasive Chirurgie Kleine Wunden, weniger Gewebsschädigung, schnellere Heilung, weniger Schmerzen, kürzerer Klinikaufenthalt, schnellere Rückkehr zu beruflichen und Alltagstätigkeiten. Diese Vorteile minimalinvasiver Operationen werden unter Verwendung spezieller Instrumente und Implantate, von Mikroskopie und Endoskopie erreicht.   
2021-06-22
Das Endoprothetikzentrum der Asklepios Klinik Lindau ist eine Spezialabteilung für Gelenkchirurgie, in der alle Arten von Gelenk- und Mobilitätsproblemen behandelt werden. Die Erneuerung stark geschädigter Gelenke durch Endoprothesen wird hier nach modernsten Methoden durchgeführt. Seit 2011 wurden so in Lindau über 3.500 Gelenkersatzoperationen vorgenommen. Das Zentrum ist unter dem Namen „EndoLindau-Bodensee“ als erstes Endoprothetikentrum der Region Bodensee/Oberschwaben/Allgäu zertifiziert. 
2021-06-22